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Rückblick Veranstaltungen

Berichte 2017

 

Zu Besuch bei Moeck Musikinstrumente + Verlag GmbH am 9.3.2016. 10:15 Uhr

 

Ich bin mit meiner Flöte ganz anders umgegangen, ich wusste ja gar nicht, dass das so ein Präzisionsinstrument ist“ - so eine Teilnehmerin, als wir uns schließlich bei der elektronischen Tonkontrolle befanden und u.a. erfuhren, dass Blockflöten behutsam eingeflötet werden sollten. Aber eins nach dem anderen.

Sehr frühzeitig und bis auf den letzten Platz ausgebucht war dieser hochinteressante Besuch bei der Blockflötenfirma Moeck. Wir wurden herzlich vom Blockflötenbauer Rudi Köppel begrüßt, dessen offizielle Berufsbezeichnung Holzblasinstrumentenmacher mit Schwerpunkt Blockflötenbau ist und der seit 38 Jahren bei der Firma Moeck tätig ist. Er führte uns in zwei Stunden kompetent, humorvoll und unter allerlei Flötentönen durch den Betrieb und beantwortete dabei viele Fragen ...

Zurück im Ausstellungsraum wurden weitere Fragen beantwortet, bevor die Gruppe sich mit herzlichem Applaus für die freundliche Aufnahme und die beeindruckende Führung bedankte. Wir haben einen Celler Leuchtturm kennengelernt, der hell strahlt und den Namen Celle in die ganze Welt trägt.

....(Vollständiger Bericht: Moeck.pdf)

(Text: Ingo Vormann, Fotos: Jutta Baars)

 

Berichte 2016

 

Besuch des „Neuen Rathauses“

Zu Beginn der Führung konnte der ehemalige Verantwortliche für die Sanierung der Kaserne 25 Besucher in der Eingangshalle begrüßen. Er berichtete von der langen, wechselvollen und z.T. turbulenten baulichen Geschichte und der ursprüngliche Nutzung des Geländes.

 

Das jetzige „Neue Rathaus“ mit den charakteristischen Doppeltürmen steht auf historischem Celler Boden. Erste Erwähnung findet das Gelände im Stadtbuch von 1565 als „Tiergarten“ des Celler Herzoghauses. Nach Aufgabe der ....

(Vollständiger Bericht: Rathaus.pdf)

Neue Rathaus

 

Rudolf Becker, Baudirektor i.R.

 

Besuch des Karstadt Warenhauses Celle am 13. Oktober 2016

Auf mehr als 8000 Quadratmetern Verkaufsfläche bietet Karstadt ein reichhaltiges Warensortiment an. Das haben alle Celler schon einmal gesehen. Den Teilnehmern der Besichtigung am 13. Oktober gewährt die Geschäftsführerin Dagmar Kolloch, einen besonderen Einblick in die Eingeweide des Kaufhauses und die historischen Liegenschaften, die dazugehören. Und das sind noch einmal 13000 Quadratmeter mehr. Ein großer Teil davon liegt unter der Erde.

Viele haben schon von dem unterirdischen Gang gehört, der von der Warenannahme am Südwall unter der Bergstraße zum Haupthaus führt. Was wir zu sehen bekommen, ist ein wahres Labyrinth an Gängen und Räumen. Mit dem Lastenaufzug, der mühelos ....(vollständiger Bericht als pdf-Datei)

 

Bild Karstadt

(Text Stefan Dietrich, Photos Jutta Baars)

 

Besuch der Fischerei Nölke am 30. Juni 2016

 

Einst stand hier ein Fischerhäuschen am anderen. Deshalb hieß die Fritzenwiese, deren Bogen den Lauf von Aller und Magnusgraben nachzieht, ursprünglich „In den Vischeren“. Heute ist Hans-Friedrich Nölke der letzte Berufsfischer an der gesamten Aller. Mit seiner Frau Petra hält er in siebter Generation die 200 Jahre währende Familientradition aufrecht. Vor der Tür steht noch der Handwagen mit dem Fass, den seine Vorfahren mit Lebendfisch auf den Markt gezogen haben. Im Hof empfängt Familie Nölke – auch Tochter Leah ist dabei – 23 Teilnehmer der Betriebsbesichtigung mit lecker angemachtem Räucherfisch aus dem eigenen Steinofen. .... (vollständiger  Bericht als pdf-Datei)

 

Besuch bei Fischerei Nölke

 

(Stefan Dietrich Juli 2016)

 

Besuch auf dem Dachwerk der Stadtkirche

Dienstag, 03.05.2016, 16.00 Uhr

 

Am 3. Mai 2016 war die Besuchsreihe „Kennen Sie Celle?“, veranstaltet vom Museumsverein Celle und dem Kulturkreis Fachwerk im Celler Land, zu Gast in der Stadtkirche. Die Teilnehmerliste war mal wieder übervoll und so fanden sich 31 Besucher ein, um unter der Führung von Küster Ralf Pfeiffer das Dachwerk der Stadtkirche zu ersteigen und seinen kundigen Erklärungen zu lauschen. So viel vorweg: es wurde herzhaft gelacht und die Stunde hoch über der Stadt verging wie im Fluge. Ralf Pfeiffer hatte ursprünglich Dachdecker gelernt und nun ist er seit 21 Jahren Küster hier an der Stadtkirche. Sein handwerkliches Wissen hörte man immer wieder heraus. Das riesige hölzerne gotische Dachwerk stammt ... (vollständiger Bericht als pdf-Datei)

Fachwerk Stadtkirche

(Text: Ingo Vormann, Photo:  Dietrich Klages)

Ein Besuch bei Lobetal

Dienstag,19.4.2016, 9.30 Uhr

Lobetal – das ist eine Gemeinschaft von und ein Lebensort für Menschen, die - jung und alt, mit und ohne Behinderung - hier gemeinsam leben, lernen und arbeiten.

Mit viel Engagement und Zeit hat uns Markus Weyer durch die Geschichte, die Aufgaben, die Räume und das Gelände von Lobetal geführt.

Lobetal wurde in Celle 1947 gegründet. Heute nutzen rund 890 Menschen mit Behinderung die vielfältigen Angebote für (Aus)Bildung, Arbeit, Beschäftigung und Freizeit. Etwa 460 Seniorinnen und Senioren leben in den verschiedenen Pflegeheimen auf dem Gelände oder in der Nähe... (Ganzer Bericht als pdf-Datei)

 

Besuch_Lobetal( Sigrid MaierKnapp-Herbst)

 

Berichte 2015

 

 

Besuch der „Stiftung niedersächsische Gedenkstätten“ im Albrecht Thaer Haus

Donnerstag 24. September 2015, 17:00 Uhr

 

Ansicht Albrecht Thaer Haus

Durch Herrn Dr. Wagner, dem Leiter der Gedenkstätte, wurden die rd. 25 Besucher freundlich im Sitzungssaal des Gebäudes begrüßt. Nach der Besichtigung des Gebäudes berichtete Herr Becker als Vertreter des Museumsvorstandes und ehem. Verantwortlicher für die Sanierung des Gebäudes von der langen, wechselvollen und turbulenten baulichen Geschichte des Albrecht Thear Hauses.

Im Jahr 1793 erbaute Dr. Albrecht Daniel Thaer (1752-1828) dieses Herrenhaus und errichtete auf dem ehemaligen Gelände der herzoglichen Fasanerie ein „landwirtschaftliches Lehrinstitut“. 1804 folgte er dem Ruf nach Preußen (Rittergut Möglin) und ... (vollständiger Bericht als pdf.)

 

(R.Becker, Oktober 2015)

 

Auf den Spuren von Albrecht-Daniel Thaer in Brandenburg und Möglin

am 26. u. 27.09.2015

Für 40 Personen aus Celle hatten wir den weiten Weg per Bus von Celle nach Möglin mit einem Zwischenstopp auf Burg Ziesar gemacht und auf dem Gut Möglin angelangt ließen wir uns das reichhaltige Menü im sog. Professorenhaus des ehemals Thaerschen Gutes schmecken.

Frau Gräfe und Herr Dr. Hübner von der Fördergesellschaft Möglin übernahmen die Führung der interessierten Besucher, stellten die Außenanlagen vom Gutshof und Gutspark mit Grabstätte und die jeweiligen Ausstellungen im Neubau neben dem Gutspark vor. Die Fördergesellschaft stellt sich das Ziel „Leben und Werk Thaers“ zu würdigen: Begründer der Lehre vom Landbau, Aufbau einer Musterwirtschaft in Möglin ab 1804, Gründung der ersten akademischen Lehranstalt für Landwirtschaft im deutschen Sprachraum (1806) der späteren königlich preußischen Akademie des Landbaues in Möglin, Staatsrat mit Einfluss auf die Agrarreformen von Hardenberg und Stein, Professor an der Berliner Humboldt Universität und Autor einer Vielzahl ... (vollständiger Bericht als pdf.)

 

(Heiner Terkamp)

 

Besuch des Garnison-Museums Celle

 

…ich werde auch meine Bekannten hierhin schicken

17 Interessierte fanden sich am Nachmittag des 11.03.2015 vor dem Garnison-Museum ein, wo sie von Karl Geiger und Jürgen Buck begrüßt wurden. Schnell waren zwei Gruppen gebildet und die Besucher erfuhren in einem launigen und höchst informativen Rundgang nicht nur etwas über drei Jahrhunderte Celler Garnisongeschichte, sondern auch über die deutsche Geschichte überhaupt. Auch Alltägliches aus dem Soldaten- und Garnisonleben wurde anschaulich und humorvoll erzählt, z.B. warum die Pickelhaube oben einen Pickel hat, warum man Kartoffeln nicht mit dem Messer schneiden darf oder woher der Ausdruck „wienern“ kommt. Der Bezug zu Celle wurde immer wieder durch Fotos, Uniformteile und allerlei  Erinnerungsstücke hergestellt, die von alten Cellern stammen, z.B. dem Luftschiffer und Zeppelinfahrer Bernhard Busche oder es wurde auf von weit Zugereiste verwiesen, die in der Garnison Celle ihre Frau und neue Heimat gefunden haben. So hat vieles in diesem Museum seine eigene, persönliche Geschichte, die spannend erzählt wird. Eine Besonderheit ist neben den vielen deutschen der umfangreiche Bestand des Museums an britischen Uniformen, die die lange Anwesenheit und enge Verbindung der Briten mit Celle dokumentieren.

Dazu hatten dann auch etliche Teilnehmer aus persönlichem Erleben einiges beizutragen, wie überhaupt auf dem Rundgang munter gefragt und aus der eigenen Familie erzählt wurde. So verging die Zeit wie im Fluge und die letzten Besucher verließen das Museum erst nach über zwei Stunden. Viel Zustimmung fand das Fazit einer Besucherin am Ende „Dieses Celler Museum ist viel zu wenig bekannt, ich bin froh, dass ich heute hier war, ich werde auch meine Bekannten hierhin schicken“.

 

Garnison-Museums Celle, Hafenstr.4

Immer mittwochs von 13.00 bis 18.00 Uhr und sonnabends von 10.00 bis 14.00 Uhr.
Vom 1. Dezember bis inkl. 28. Februar sowie feiertags ist das Museum geschlossen.
Besuche und Führungen außerhalb dieser Zeiten sind nach Anmeldung i.d.R. möglich.

 

Kennen Sie Celle? Besuch des Garnison-Museums Celle

Kennen Sie Celle? Besuch des Garnison-Museums Celle

 

 

 

Besuch der historische Sammlung der JVA Celle

 

Wir waren schließlich nur noch 9 Teilnehmer (Grippewelle), die sehr freundlich von Herrn Sundmacher und Frau Holexa am 12. Februar 2015 durch die historische Sammlung der JVA Celle geführt wurden. Gute eineinhalb Stunden (!) wurden wir in die Justiz- und JVA-Geschichte eingeführt, die Zeit verging wie im Flug und die vielen Fragen wurden alle beantwortet. Das Urteil am Ende war einstimmig: ein hochinteressanter Besuch in einer Welt, die so nahe und doch so fern fern von uns ist.

 

Gespräch mit Dr. Manfred Endler

 

Dr. Manfred Endler berichtete, wie er als  Vierjähriger 1938 nach Celle kam und voller Begeisterung dem Musik des Heidebataillons folgte und schließlich vom Adjutanten des Bataillonführers nachhause gebracht werden musste, weil er den Weg verloren hat. Er schilderte, wie er die Zeit im und nach dem Krieg erlebt hat, er beschrieb aus seiner Sicht die junge Bundesrepublik und die politischen Entwicklungen um sie herum bis letztlich zur Wiedervereinigung 1990.

Er erzählte von seinem Studium  in Freiburg und  München und wie sehr er die kulturellen Angebote und die Freizeitmöglichkeiten der Umgebung  genossen hat, schließlich aber nach Göttingen ging, um zügig sein Examen zu machen. Eine Familie zu gründen und die ersten beruflichen Stationen zu absolvieren. Er war Richter, Pressesprecher von Justizministern und zuletzt von 1990 bis zu seinem Ruhestand Generalstaatsanwalt in Celle. Daneben war er Mitglied im Kreistag und erster stellvertretender Landrat und lange Jahre Mitglied im Vorstand der CDU. 30 Jahre war er Vorsitzender der Volkshochschule und ebenso lange hat er angehende Kommunalbeamte unterrichtet. Manfred Endler war ein leidenschaftlicher Sänger in der Celler Stadtkantorei; als Kirchenvorstand hat er erfolgreich Mittel für die Finanzierung der neuen Stadtkirchenorgel eingeworben. Schließlich im Ruhestand hat er die er Sommerlichen Musiktage Hitzacker in ruhiges Fahrwasser geführt. Und nach langen Jahren aktiver Tätigkeit im Vorstand ist er heute Ehrenvorsitzender im Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr.

 

Es war ein lebendiger Abend, der im Flug verging.

 

Ältere Berichte

 

 

(AK 20.03.2017)