Exkursion:

13.10.2026

12. November 2026: Exkursion des Museumsvereins Celle

„Auf den Spuren der Prinzessin von Ahlden“ mit Gästeführerin Anke Maecker

Vor 300 Jahren, am 13. November 1726, verstarb auf Schloss Ahlden Prinzessin Sophie Dorothea (1666–1726), die Tochter des Celler Herzogs Georg Wilhelm und seiner Gemahlin Eléonore d’Olbreuse. Infolge der sogenannten Königsmarck-Affäre ging sie als tragische „Prinzessin von Ahlden“ in die Geschichte ein. Ihr 300. Todestag war Anlass für eine Exkursion des Museumsvereins Celle unter dem Titel „Auf den Spuren der Prinzessin von Ahlden“, die von der Gästeführerin Anke Maecker geleitet wurde.

Die Exkursion begann mit einem Besuch der Evangelisch-lutherischen Kirche in Ahlden, wo Pastorin Katrin Seelenbinder den Teilnehmerinnen und Teilnehmern das von Sophie Dorothea gestiftete Abendmahlsgerät zeigte. Anschließend führte der Rundgang durch das historische Scheunenviertel zu einem nahezu vergessenen Ort: dem jüdischen Friedhof von Ahlden.

Es folgte die Besichtigung einer kleinen Ausstellung im Rathaus über das Leben und Schicksal der Prinzessin, deren Geschichte Anke Maecker auf ebenso kenntnisreiche wie kurzweilige Weise erläuterte. Den Abschluss des Rundgangs bildete der Besuch des Innenhofs von Schloss Ahlden. In dem Gebäude verbrachte Sophie Dorothea nach ihrer Verbannung fast 32 Jahre ihres Lebens, bis sie 1726 im Alter von 60 Jahren verstarb.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der „Mehlkammer“ in Eickeloh, das Gelegenheit zum Austausch über die zahlreichen Eindrücke bot, traten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Heimreise nach Celle an.